Studie SwissFer: Wirksamkeit der intravenösen Eisentherapie bei Ferritin unter 75 ng/ml

Praxisstudie SwissFer

SIHO hat in 27 Schweizer Eisenzentren die Praxisstudie SwissFer mit 2288 Eisenmangelpatientinnen mit einem Ferritinwert unter 75 ng/ml durchgeführt, die im Oktober 2019 veröffentlicht wurde:  SwissFer Deutsch / SwissFer English

In den federführenden und unter der Supervision von SIHO arbeitenden Ärztlichen Eisenzentren werden 65% der Betroffenen nachhaltig gesund, während 20% zumindest punktuell davon profitieren. Lediglich eine von sieben Patiententinnen realisiert keine Veränderung ihrer Symptome.

Globaler Eisenmangel

Etwa vier Milliarden Menschen leiden gemäss World Health Organisation WHO an einem unbehandelten Eisenmangel. Obwohl es von der Hochschulmedizin nicht gelehrt wird, gibt es ein Frühstadium von Eisenmangel, bei dem schon Symptome wie Lustlosigkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrations-Störungen (bei Kindern ADS genannt), depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall auftreten können.

Das Frühstadium von Eisenmangel – das Eisenmangelsyndrom  – wurde 1957 erstmals an der Universitätsklinik Innsbruck beschrieben, 1971 von der Charité-Universitätsmedizin Berlin bestätigt und nach einer jahrzehntelangen „Tabu-Senke“ 1998 durch den Basler Arzt Dr. med. Beat Schaub wiederentdeckt. Er hat das Swiss Iron System SIS entwickelt, 2005 Health-Banking realisiert, ein Netzwerk von Ärztlichen Eisenzentren aufgebaut und 2007 zusammen mit andern Ärzten die Swiss Iron Health Organisation SIHO gegründet. Dr. Schaub ist auch Mitglied der Schweizer Eisenliga.

Inzwischen wurden schon über eine Million Eisenmangelpatienten in der Schweiz als erstem Land der Welt als solche diagnostiziert und erfolgreich mit Eiseninfusionen behandelt, dank über 10’000 Ärzten und in den Spitälern. Darüber hinaus geniessen Schweizer Eisenmangelpatienten den Vorteil, dass die Krankenkassen diese notwendige Grundversorgung gerne bezahlen. Denn sie wissen: Durch die Eisentherapie gibt es gesündere Menschen für geringere Kosten durch Vermeidung unnötiger Abklärungen, falscher Behandlungen und oft falscher Psychiatrisierung.

Weiterführende Informationen

www.eisen.global / www.eisenforum.ch / www.eisenzentrum.org

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