Das Eisenmangelsyndrom (Iron Deficiency Syndrome, IDS)

Wegen ihrer Menstruationsblutung verlieren Frauen zum Taktstock des Mondes regelmässig Schleimhaut mit Blut und lebensnotwendigem Eisen. Dabei wird der Eisenspeicher immer mehr geleert und der Ferritinwert sinkt in der Regel auf ein Niveau unter 50 ng/ml. Mit zunehmender Dauer dieser „Eisen-Entleerung“ steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dem Körper das Eisen fehlt, was zu Mangelsymptomen führen kann. Das „Drehbuch des Körpers“ ist so angelegt, dass zuerst die nicht hämatologischen (blutbildenden) Funktionen gedrosselt werden mit den typischen Symptomen des Eisenmangelsyndroms, bevor der Organismus schliesslich das Eisenmangel-Spätstadium der Blutarmut (Eisenmangelanämie) zulassen muss, indem nun zusätzlich auch noch die Blutbildung gedrosselt wurde.

Symptome des Eisenmangelsyndroms (Iron Deficiency Syndrome, IDS)

Chronische Erschöpfungszustände, Lustlosigkeit, Antriebsarmut, Konzentrationsstörungen, AD(H)S, Stimmungsschwankungen, psychische Labilität, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Schwindel (Dizziness), Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit, Restless Legs.

Nur wenn Patienten mit einem Eisenmangelsyndrom nicht rechtzeitig behandelt werden, kann eine Eisenmangelanämie entstehen.

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