Spiegel online: Eisenmangel ist eine Volkskrankheit

Jeder Vierte hat Eisenmangel

„Weltweit leiden 25 Prozent der Menschen an Eisenmangel, 80 Prozent von ihnen sind weiblich“, erklärt der Hamburger Internist Wolfgang Wesiack. Dass Frauen so viel häufiger betroffen sind, ist der Natur geschuldet: Da sie durch die Regelblutung jeden Monat Eisen verlieren, liegt ihr Bedarf über dem der Männer“.

Das heisst: etwa 20 Millionen deutsche Bürger leiden an einem bisher unerkannten und deshalb unbehandelten Eisenmangel, insbesondere Frauen im Menstruationsalter. Eisenmangel kann sich schon in seinem Frühstadium (Eisenmangelsyndrom, Iron Deficiency Syndroms, IDS) durch Erschöpfungszustände, Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, AD(H)S, psychische Labilität bis zu depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Nagelbrüchigkeit manifestieren.

Nur dann aber, wenn Patienten mit einem Eisenmangelsyndrom nicht schon rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden, ist es einer Gesellschaft möglich, nicht nur das Frühstadium, sogar erst recht auch das Spätstadium zuzulassen (Eisenmangelanämie, Iron Defiency Anemia, IDA), bei dem zusätzlich Atemnot, Puls-Anstieg und Blässe auftreten können.

Die Schweiz ist zur Eisen-Einsicht gekommen und behandelt Eisenmangelpatienten in erster Linie mit Eisen. Des Credo der Swiss Iron Health Organisation SIHO lautet: Gesündere Menschen für geringere Kosten. SIHO orientiert sich an Eurofer und der Eisenresolution.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.