Eisenkreislauf

Gemäss World Health Organisation WHO leidet fast die halbe Menschheit an einem unbehandelten Eisenmangel. Die Menstruation ist die häufigste Ursache für den weiblichen Eisenmangel. Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder sogar Blutarmut.

Durch den in der Schweiz entwickelten intravenösen Eisenausgleich werden die meisten gesund. Die Schweizer Ärzteschaft hat erkannt, dass sich die Lehrbücher entweder geirrt haben oder vielleicht sogar absichtlich die Eisenlüge lehren. Somit sind die Ärzte global nicht in der Lage, Eisenmangelpatienten als solche rechtzeitig zu diagnostizieren, geschweige denn zu behandeln. In der Schweiz aber hat sich die Eisentherapie in den letzten zwanzig Jahren landesweit durchgesetzt.

Hier ist der Eisenkreislauf entstanden. Die Frauen verlieren Eisen und erhalten es durch ihre Ärzte zurück, sobald es fehlt – geben und nehmen, so wird der Kreis geschlossen.

Trotzdem beabsichtigt die Schweizer Regierung, die bisherige Kassendeckung der Eisentherapie in Zukunft aufzuheben. Das wäre eine unverdiente Ohrfeige vor allem für die Frauen und Kinder, die keine Regierung der Welt austeilen würde. Bern liebäugelt nämlich damit, den Empfehlungen der WHO zu folgen und für Frauen und Kinder einen unteren Ferritinwert von 15 ng/ml zu verordnen, obwohl viele dabei krank sind und dieser Wert bei Männern über 100 ng/ml liegt.

Bern wird im Herbst 2019 nach einer vierjährigen Untersuchung quasi als Jüngstes Gericht über die Bedeutung der Menstruation für Eisenmangel und die Notwendigkeit des Eisenausgleichs richten: sollen die Krankenkassen weiterhin solidarisch sein und die Eisentherapie bezahlen wie bisher oder soll die Kassenpflicht aufgehoben werden, sodass die Frauen ihre Eisentherapie selbst bezahlen müssen?

Die Swiss Iron Health Organisation SIHO kämpft für den Erhalt der Kassenpflicht

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